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Perlentauchen – oder: Die Suche nach dem tieferen Sinn

Kennst Du das? Du wachst eines Morgens auf und spürst, dass irgendetwas anders ist. Nein, nicht der Bauch ist über Nacht weniger geworden und auch der Blick auf Dein Konto verrät Dir, dass Du NICHT den Jackpot im Schlaf geknackt hast 😉

Nein, Du spürst es in Dir. In Deinem Herzen. Vielleicht auch Dein ganzes System. Dein Körper. Vielleicht schreit auch jede Deiner einzelnen Zellen:

*** Rückzug ***

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Die Geschäftigkeit der Frauen oder: lasse ich mich um meiner selbst lieben?

Eines Morgens stand ich vor einer Grundschule. Einige Mütter liefen an mir vorbei. Die Kinder waren größtenteils schon in der Schule und davor trafen sich einige Mütter zum Austausch.

Zwei Mütter mit jeweils einem kleinen Hündchen an der Flexileine, liefen in meine Richtung und blieben bei mir stehen. Wir grüßten uns, tauschten einige Höflichkeiten aus und eine der Beiden sagte, dass sie jetzt nach Hause gehen muss. Denn es steht der wöchentliche Hausputz an. Sie sagte dies lachend und ich fiel in ihr Lachen mit ein.

Die andere Mutter, deren Hündchen sich lauthals über andere Menschen und Hunde beklagte und wohl Kängurufleisch zum Frühstück bekommen hat 😉 blieb wie angewurzelt stehen und ihr Gesicht erstarrte kurzfristig. Die Mutter mit dem Känguruhündchen teilte uns mit ernstem Gesicht mit, dass einmal die Woche bei ihr ja viel zu wenig sei. Sie hat Kinder und mit dem Hund im Haus, muss sie jeden Tag saugen. Manchmal sogar zwei Mal. Außerdem hat sie einen Mann und es muss ja sauber sein, wenn die Kinder und der Mann nachmittags / abends von der Schule und der Arbeit nach Hause kommen. Und einkaufen und kochen muss sie auch noch. Und einmal die Woche ist ihr viel zu wenig. Das geht überhaupt nicht. Und der Hund muss ja auch noch zwischendurch raus. Die andere Mutter teilte mit, dass ihr das viel zu anstrengend sei. Es ist bei ihr sauber und das reicht ihr. Und sie lebt in einer Wohnung / Haus und nicht in einem Museum. Weiter vertiefen möchte ich das Gespräch hier nicht. Diese Frau hat mein tiefstes Mitgefühl. Und ich weiß, dass viele Frauen so ticken.

Doch eines noch: die Mutter mit dem Känguruhund sprach einen ganz entscheidenden Satz und bei diesem horchte ich auf und entschied mich, diesen Blogartikel zu schreiben. Denn der Satz, den sie aussprach, sagen viele Frauen immer noch viel zu häufig und ist, so glaube ich, typisch für viele Frauen.

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Das Wort, die Pflanze oder das Messer

Ich möchte diesen Blogartikel gerne mit einer kleinen Geschichte beginnen:

 

Die Kraft des Wortes

Eine Geschichte erzählt von einem Sufi, der ein krankes Kind heilte. Er wiederholte einige Worte, dann gab er das Kind seinen Eltern und sagte: “Nun wird es gesund werden.“ Jemand, der dies nicht glauben wollte, warf ein:“ Wie kann es möglich sein, dass irgendjemand durch ein paar wiederholte Worte geheilt werden kann?“ Von einem sanften Sufi erwartet niemand eine zornige Antwort, doch jetzt drehte er sich zu dem Mann um und entgegnete heftig: “Du verstehst nichts davon. Du bist ein Narr!“ Der Mann fühlte sich sehr beleidigt. Sein Gesicht rötete sich und er wurde sehr wütend. Der Sufi sagte nur ganz ruhig: “Wenn ein Wort die Kraft hat, dich wütend zu machen, warum sollte ein Wort nicht auch die Kraft haben, zu heilen?“

(Hazrat Inayat Khan)

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Ohne Wünsche, wenn und aber, ohne Sinn und Gelaber?

Alleinsein oder Einsam?

(Allein-sein oder Ein-sam?)

 

Kennst Du das?

Du bist mit Dir vollkommen in Frieden, alles ist gut, die Sonne scheint, die Vöglein zwitschern, der Wind weht sachte durch die Bäume, so dass diese Ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. Und dann bist noch Du da. An Deinem Lieblingsplatz. Ganz verbunden mit Dir. Dir wird vielleicht bewusst, dass Du JETZT und HIER überhaupt nichts vermisst. Es ist einfach ein vollkommener Moment. Egal, wie lange Du ihm Zeit gibst, zu bleiben. Du hast das Gefühl, Zeit und Raum atmen zu können. Die Welt steht still. Es gibt nichts zu tun. Du kannst Dich und alles, was in diesem Moment da ist, vollkommen genießen. Einfach so. Ohne Wünsche, wenn und Aber, ohne Sinn ( 😉 ) und Gelaber. Einfach sein.

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Rückzug…

….. oder die Kunst, sich nach hinten zu lehnen, um Anlauf zu nehmen

 

In meinem heutigen Blogartikel, möchte ich Dir Kathrin vorstellen. Kathrin habe ich mir gerade ausgedacht und hat keinerlei Ähnlichkeit mit Menschen in Deinem oder meinem Leben.

Kathrin ist vielleicht so alt wie Du, lebt in einer Beziehung, hat einen Beruf, den sie liebt und ist einfach glücklich mitten im Leben. Mit allen Höhen und Tiefen. Mal mit schlechter Laune. Mal mit Befindlichkeiten. Leben eben.

Ich wette, so eine Kathrin kennst auch Du, nicht wahr?

(Sind wir nicht alle ein wenig Kathrin? 😉 )

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