, ,

Die Reise Deines Lebens …

…  beginnt mit Deiner Geburt.

Wir werden geboren. Entstanden aus der Vereinigung, von Mann und Frau.

Wir wachsen heran im Mutterleib. Lassen uns nähren. Tragen. Für uns ist gesorgt. Wir werden umsorgt. Es gibt nichts zu tun. Die Natur, die Schöpfung, hat alles so eingerichtet, dass wir uns um nichts kümmern brauchen. Der Mutterleib ist der perfekte Ort, um heranzuwachsen. Mit allem was wir benötigen, um in dieser Welt leben zu können. Unseren im Himmel gelebten Traum, zu realisieren.

Dann kommt die Geburt. Hierbei entsteht häufig, wenn nicht schon bei der Zeugung durch z. B. Übertragung, bereits das erste Trauma: Trennung. Noch Sekunden vorher im Leib der Mutter geborgen, geht es hinaus in die Welt. Du hast Dich lange vorher entschieden, geboren zu werden. Du bist hier. Auf der Erde. Deine irdische Reise, als inkarnierte Seele beginnt mit einer Trennung: der von der Mutter. Doch es ist ‚nur‘ eine körperliche Trennung.

Denn ‚eigentlich‘ sind wir immer aufgehoben und getragen. Doch das vergessen wir oftmals. Sogar fast immer. Wann haben wir eigentlich angefangen zu glauben, dass wir nur im Mutterleib gut aufgehoben und versorgt sind?

Ist es also Ziel, Sinn und Zweck des Lebens zu erfahren, dass es diese Trennung gar nicht gibt, dass wir immer aufgehoben und getragen sind?

Mein Lieblingssatz: Du kannst nicht tiefer fallen, als in Gottes Hand.

Welcher Gott, spielt dabei keine Rolle. Es geht nicht um Religion. Es geht um das Größere dahinter: Um die Schöpfung. Nein, auch nicht wissenschaftlich betrachtet und ob wir aus dem Urknall entstanden sind und stammen vom Affen ab etc..

 

So wandele ich diesen Satz ab in

Du kannst nicht tiefer fallen, als in den Schoß der Schöpfung.

 

Doch: was ist jetzt mit unserer Reise? Kann es sein, dass wir ‚nur‘ hier sind, um zu erfahren, dass es wirklich so ist? Welche Berechtigung hat unsere Existenz? Ich glaube fest daran, nein: für mich ist es Realität, dass wir uns entschieden haben, hier zu sein. Und das die Geburt, der Start der Reise unseres Lebens, unserer Erfahrung gilt. Wir entscheiden uns, bestimmte Erfahrungen zu machen. Wir treten mit bestimmten Zielen unsere Reise an. Doch das Wissen wir natürlich nicht. Und so machen wir uns auf und gehen auf unsere Reise.

Tag für Tag.

Woche für Woche.

Monat für Monat.

Jahr für Jahr.

Wir sammeln verschiedenste Erfahrungen, lernen die unterschiedlichsten Dinge, erfreuen uns und leiden manches Mal. Wir lachen und wir weinen. Wir tauchen ein in die Sehnsüchte und schwelgen in Wünschen. Möchten so oft anders sein und können doch nur wir sein. Möchten gerne höher, schneller, weiter, besser und schaffen es nicht, aus unserem kleinbürgerlichen Denken hinaus zutreten. Möchten der Beste sein und weinen uns abends in den Schlaf, weil wir das Gefühl des getrennt seins, kaum ertragen können. Wir schütten uns zu mit Beschäftigung. Und verpassen die Momente der absoluten Stille. Wir möchten mehr. Und bekommen immer weniger. Wir nähren den Mangel und fragen uns, warum immer die Anderen mehr bekommen. Wir vergleichen uns mit anderen, anstatt zu bemerken, dass wir uns nur mit uns, mit unseren Zielen und Aufgaben vergleichen können. Und das es keinen Sinn macht, sich mit anderen zu vergleichen.

Ups, kann so ein Prozess, wie der, einer Geburt, solche Denkweisen hervorrufen? Ja, bzw. das Leben bis zum jetzigen Zeitpunkt. Doch wir können das Empfinden und Denken des Mangels und der Trennung heilen. Es ist möglich. Heilung ist möglich. Wir können dahin kommen, uns aufgehoben zu fühlen in dieser Welt. Und nicht hinein geworfen. Wir können dahin kommen, den Fokus nicht auf den Mangel zu legen, sondern auf das, was bereits da ist. Ich persönlich bin zum Beispiel ein großer Freund von Dankbarkeit. Es gibt mittlerweile so viele Blogartikel und Challenges zum Thema Dankbarkeit, dass ich dazu nichts mehr geschrieben habe. Manches Mal, ist einfach alles gesagt 😉 Jeder findet seinen Weg der Heilung. Des wieder Vollständig werden.

 

Die Welt wandelt sich. Immer schneller. Wir sind Zeitzeugen, eines umfassenden Wandels. Ich finde, manches Mal, kann Mensch dabei schon schwindelig werden 🙂  Diese Zeiten sind rasant. Doch wir können die Segel richtig setzen und den Schwung nutzen. Wir können den Wind nutzen, um auf unseren Lebenskurs zu kommen. Wir können die Segel in Richtung Heilung setzen. Stell Dir vor, es gibt keine Trennung. Stell Dir vor: alles ist gut und richtig. Jetzt. Und immer. Du bist geführt. Du darfst Dich einlassen. Auf Dich selber. Du darfst Dich führen lassen. Von Deiner inneren Stimme. Die haben wir alle. Doch die meisten von uns, haben mit dem fortschreitenden Start in das Leben gelernt, nicht mehr auf sie zu hören. Leistung, Darstellung, Geld, Status, Statussymbole, Versorgung und vieles mehr, sind wichtiger geworden, als mit dem Herzen zu hören und zu leben. Doch es geht nicht darum, es perfekt zu können. Es geht darum, anzufangen. Schritt für Schritt.

Es ist ein großer innerer Schritt anzuerkennen, dass die Reise unseres Lebens in jedem Moment stattfindet. An der Warteschlange im Supermarkt, in der Autowerkstatt, im Stau, in Gespräch mit Nachbarn, beim Windelwechseln, beim Küssen, beim Telefonieren, beim Kochen, beim Putzen, beim Reisen, Steuerklärung vorbereiten, beim Bügeln…

Es sind keine banalen Tätigkeiten. Es sind alles Tätigkeiten, die in unserem Leben sind. Und sie sind (meistens) wichtig.

Wann haben wir damit angefangen, unseren Alltag nicht mehr zu genießen, Dinge hektisch und oberflächlich zu tun? Wenn es doch alles kostbare Momente unseres Lebens sind?

Es ist gut, dass wir viele Dinge automatisch und vielleicht auch nebenbei tun können. Das darf und muss jeder für sich selber entscheiden. Doch wie viele Menschen warten auf DEN Moment? DEN Moment, in dem sich das Leben ändern wird? Wie viele warten unbewusst auf den Prinzen oder die Prinzessin? Wie viele warten unbewusst auf die Rettung von Außen, zum Beispiel durch einen Lottogewinn? Wie viele warten darauf, dass sich etwas ändert und tun nichts dafür?

Was ist das Ziel? Irgendwann in der Kiste (Sarg) zu liegen und kurz vorher im letzten Atemzug zu denken: „Jepp, ich hatte ein geiles Leben.“? Was müssen wir tun, um in Frieden sterben zu können? Ich glaube, es gibt keine größeren Höllenqualen, als auf das Leben zurück zu schauen und im Herzen zu spüren, zu wenig gegeben zu haben. Nicht genug geliebt zu haben. Zu wenig ausprobiert zu haben. Was auch immer es für jeden Einzelnen von uns ist.

Denn das Leben ist eine Reise. Unsere Reise. Und in diesem Leben, haben wir nur dieses eine Leben 😉 Was also hält uns davon ab, es nicht ‚aufgeweckt‘ zu leben, sondern überwiegend zu verschlafen? Und das meine ich jetzt nicht wortwörtlich. Schlaf ist wichtig zur Erholung und Regeneration und wird noch sehr häufig unterschätzt. Allerdings von vielen auch überschätzt 😉 Lasst uns wach werden. Umschauen. Handeln. Hinsehen. Verändern, dort, wo es möglich ist. Lasst uns Innenschau halten, um Heilung zu erfahren und dann wiederum Vorbild für andere Menschen zu sein.

Bist Du schon auf Deiner Lebensreise?

 

Wo auch immer Du stehst in Deinem Leben: es ist nie zu spät, diese Reise bewusst anzutreten. Wir haben die Möglichkeit, uns in jedem Moment gewahr zu werden und zu entscheiden, dass ich jeden Tag mehr dafür tun möchte, das Leben als Reise zu sehen.

 

Von Herzen wünsche ich Dir eine wunderschöne Reise. Deine Lebensreise ღ

 

Ich danke Dir für Deine Zeit hier.

Alles Liebe für Dich,

Sanja

 

P. S.: Wenn Dir mein Blogartikel gefällt, kannst Du ihn auch gerne teilen. Teilen verbindet und liebende Verbindungen, sind der Klebstoff des Universums.

 

(Bild: Johannes Plenio)